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Zielbewusst auf Zukunftskurs – und das seit 150 Jahren

1865 gründet der Flaschnermeister Jakob Eberspächer in Esslingen am Neckar einen Handwerksbetrieb, der sich bald auf metallgefasste Dachverglasungen spezialisiert.

1894 tritt mit dem Sohn Adolf Eberspächer die zweite Generation in das Unternehmen ein.

1899 verstirbt der Firmengründer. Seine Frau Friederike übernimmt die Geschäftsführung.

1900 kommen erste Maschinen mit elektrischem Antrieb zum Einsatz; die Belegschaft wächst auf 80 Mitarbeiter.

1906 steigt mit Dr. Paul Eberspächer auch der zweite Sohn des Gründers ins Familienunternehmen ein.

1913 wird die erste ausländische Niederlassung in Wien gegründet.

1914 nimmt die Fabrik auf dem heutigen Werksgelände in Esslingen ihren Betrieb auf.

1925 wächst die Zahl der Mitarbeiter auf 350. Das Unternehmen produziert Glasdächer für Fabrikhallen, Bahnhöfe und Luftschiffhangars in ganz Europa.

1928 eröffnen Glasbau-Niederlassungen in Tschechien, Polen und Italien.

1929 übernimmt Eberspächer die Verglasung des Mailänder Bahnhofs.
1931 beginnt die Produktion von Schalldämpfern für Automobile.

1933 startet man mit der Entwicklung von Fahrzeugheizungen.

1934 wird am Hauptsitz Esslingen mit dem Neubau eines zweiten Werkteils begonnen; die Belegschaft wächst auf 700 Mitarbeiter.

1935 tritt mit Dr. Richard Eberspächer die dritte Generation in das Unternehmen ein.

1938 fängt Richards Bruder Walter bei Eberspächer an.

1939-1945 wird Eberspächer vom NS Regime in die Rüstungsproduktion integriert und bekommt wie viele andere Unternehmen Zwangsarbeiter zugewiesen. Im Krieg werden erstmals auch Flugzeugmotorenteile hergestellt.

1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nimmt Helmut Eberspächer, der Cousin von Richard und Walter, seine Tätigkeit im Unternehmen auf.

1946 produziert Eberspächer Notprodukte wie Prothesen, Metallkoffer oder Kleinherde.

1947 beginnen in Esslingen die Arbeiten am Turbolader.

1950 verunglückt Dr. Richard Eberspächer tödlich.

1953 beginnt die Serienproduktion von Standheizungen.

1954 läuft in Esslingen der millionste Schalldämpfer vom Band.

1960 übernimmt Eberspächer die Metallwarenfabrik Neunkirchen im Saarland und baut dort eine Schalldämpferproduktion auf.
1965 feiert das Unternehmen seinen hundertsten Geburtstag und erzielt einen Umsatz von 100 Millionen DM. Mit Hans Eberspächer tritt die vierte Generation ins Unternehmen ein.

1973 gründet Eberspächer die Espar Products in Kanada als selbstständige Vertriebsgesellschaft für Heizgeräte.

1974 kommt mit Dr. Günter Baumann ein weiterer Vertreter der vierten Generation ins Unternehmen. Die Serienfertigung von Katalysatoren für PKW läuft an.

1975 gelingt mit der legendären “B1L“ ein technologischer Durchbruch: Es ist die erste Fahrzeugheizung, die direkt in den Fahrgastraum eingebaut werden darf. Zugleich bringt Eberspächer die ersten Funkfernbedienungen auf den Markt.

1977 gründet Eberspächer eine Niederlassung in Großbritannien.

1978 beginnt die Entwicklung von Rußpartikelfiltern für PKW.
In den 80er-Jahren setzt Eberspächer verstärkt auf Internationalisierung: In Schweden, Frankreich und in der Schweiz entstehen Produktionswerke.

1983 beschließt die deutsche Bundesregierung Abgasnormen, die den Einsatz von Katalysatoren erforderlich machen.

1988 beginnt in Esslingen der Bau des neuen Entwicklungszentrums.

1990 feiert das Unternehmen sein 125-igstes Jubiläum.

In den 90er-Jahren gründet Eberspächer weitere Niederlassungen in Südafrika, Tschechien, USA, England, Brasilien und Polen.

1999 geht der elektrische Zuheizer der Tochterfirma catem in Serie. Das Unternehmen steigt rasch zum Weltmarktführer auf.

2000 kommt mit Martin Peters die fünfte Generation in das Unternehmen. Der Firmenumsatz klettert auf 2,5 Milliarden DM.
In den 2000er-Jahren wird die weltweite Präsenz konsequent ausgebaut – unter anderem in Indien, China, Russland, Korea und Japan.

2002/03 nehmen das Entwicklungszentrum in Detroit und das Katalysatorenwerk Eberspächer North America ihren Betrieb auf.

2004 kommt Heinrich Baumann, ebenfalls fünfte Generation, ins Unternehmen. Das Unternehmen positioniert sich als 100-prozentiger Automobilzulieferer und leitet die Trennung vom Glasbaugeschäft ein.

2005 präsentiert Eberspächer auf der IAA eine völlig neuartige Technologie für Schalldämpfung und Sound-Design – basierend auf Antischall.

2008 bietet Eberspächer erstmals Entwicklungstools für die elektronische Vernetzung mit automobilen Bussystemen an.

2009 bricht durch die weltweite Wirtschaftskrise der Unternehmensumsatz um rund 40 Prozent ein. Auf dem Genfer Automobil-Salon präsentiert Eberspächer Heizgeräte für E-Fahrzeuge.

2010 erfolgt der Einstieg in die Busklimatisierung. Die ersten Hochvoltheizungen für Elektrofahrzeuge gehen in Serie.

2015 blickt Eberspächer stolz auf 150 Jahre Unternehmensgeschichte zurück.

2017 ist Eberspächer an rund 70 Standorten in 28 Ländern vertreten.